Projekt “Ungestochen scharf”

Du hast den Flyer zum Projekt gelesen und möchtest nun mehr darüber erfahren? Im Folgenden haben wir die 10 häufigsten Fragen und Antworten dazu zusammengestellt.

1. Wer kann mitmachen?

Prinzipiell jede Frau, die keine Piercings und keine Tattoos besitzt und zudem niemals besessen hat. Das heißt: Auch keine Ohrringe und kein Permanent-Make-Up. Ansonsten wäre der Titel “Ungestochen scharf” eine Mogelpackung. Außerdem ist es für die Geschichten zu den Bildern (siehe Frage 8) notwendig, dass du wirklich aus einer gewissen Überzeugung heraus ungepierct und untätowiert bist. Eine Nadelphobie als alleiniger Grund wäre etwas zu dürftig.

2. Wie viele Bewerberinnen werden bei der Auswahl berücksichtigt?

Geplant sind 15 individuelle Portraits. Übrigens werden auch noch fünf prominentere Persönlichkeiten gezielt angefragt. Die Zahlen sind aber nur ein Richtwert und können sich im Laufe des Projektes noch ändern. Du bekommst jedenfalls eine Nachricht von uns sobald du ausgewählt wurdest.

3. Wann und wo findet das Foto-Shooting statt?

Nach der Bewerbungsphase geht es los, also wahrscheinlich Ende Oktober/Anfang November. Die Termine werden wir gemeinsam vereinbaren. Stattfinden wird das Shooting im Raum Koblenz.

4. Gibt es eine Aufwandsentschädigung?

Ja. Wir können zwar für diejenigen, die einen weitere Anfahrt haben, nicht die kompletten Reisekosten übernehmen, aber jede Teilnehmerin erhält pauschal 50€ Aufwandsentschädigung. Und natürlich zum späteren Zeitpunkt ein Freiexemplar des Bildbandes. Nicht zu vergessen: Das Foto-Shooting ist komplett kostenfrei.

5. Was wird von mir fotografiert und was davon später veröffentlicht?

Du bestimmst in erster Linie was und wie du dich zeigen möchtest – schließlich sollst du dich bei dem Ganzen wohlfühlen, denn nur so können schöne Aufnahmen entstehen. Für den Bildband soll zum einen der Aspekt des “Ungepiercten” deutlich werden, dabei steht das Gesicht im Mittelpunkt. Zum anderen aber auch im Allgemeinen untätowierte Haut, und da gibt es im Prinzip keinerlei Einschränkungen. Aber: Es ist definitiv nicht unsere Absicht, dass ein Bildband der Aktfotografie entsteht.

Im Anschluss an das Shooting schauen wir uns die Bilder gemeinsam an und was letztlich veröffentlicht wird, darfst du selbstverständlich mitentscheiden.

6. Kann ich mich auch gemeinsam mit einer Freundin fotografieren lassen?

Das ist grundsätzlich möglich, genauso gut kannst du dich auch mit jemandem aus deiner Familie (Mutter, Tochter, Schwester, Tante etc.) oder – wenn es für die Geschichte relevant ist – mit deinem Partner bzw. deiner Partnerin fotografieren lassen. Am besten sprechen wir das vorher in Ruhe ab.

7. Wäre es auch möglich, sich mit selbst gemachten Fotos zu beteiligen?

Auch das wäre eine Option – vor allem dann, wenn du dich in einer Zeitreihe über die vergangenen Jahre bzw. Jahrzehnte portraitieren lassen möchtest.

8. Besteht der Bildband nachher “nur” aus Fotos?

Nein. Genauso wichtig sind die Geschichten, die hinter den Bildern stecken. Und das bedeutet für dieses Projekt auch, was deine Motivation ist, “ungestochen” durchs Leben zu gehen. Deshalb werden wir mit dir am Tag des Shootings ein kurzes Interview führen. Alternativ können wir dir die Fragen vorab zuschicken und selbstverständlich darfst du auch einen eigenen Text verfassen, wenn du möchtest. Abgerundet wird der Bildband mit zusätzlichen Infos und einigen Gastbeiträgen, lass dich einfach überraschen…

9. In welcher Form wird der Bildband veröffentlicht?

Wenn alles “im Kasten” ist, wird ein Verlag den Band ausschließlich in gedruckter Form veröffentlichen.

10. Was ist das Ziel des Projektes? Oder: Was soll das Ganze überhaupt?

Die Antwort ist ziemlich einfach: Ein vergleichbarer Bildband existiert bislang noch nicht und stellt unseres Erachtens eine echte (Markt-)Lücke dar. Ob es ein Bestseller wird, bleibt abzuwarten, aber eines hat uns zusätzlich bewegt: In der heutigen Zeit gibt es genügend Plattformen für Menschen, die aus Überzeugung tätowiert und/oder gepierct sind und sich damit präsentieren wollen. Für die überzeugten “Ungestochenen” anscheinend nicht, und das soll sich hiermit ändern. Und die ersten Reaktionen auf das Projekt haben schon gezeigt, dass es offensichtlich genug Interesse gibt.