Projekt “Ungestochen scharf”

Du hast den Flyer zum Projekt gelesen und möchtest nun mehr darüber erfahren? Im Folgenden haben wir die 10 häufigsten Fragen und Antworten dazu zusammengestellt.

1. Wer kann mitmachen?

Prinzipiell jede Frau, die keine Piercings und Tattoos besitzt und zudem niemals besessen hat. Wegen des Projekttitels bedeutet das: Auch keine Ohrringe und kein Permanent-Make-Up. Alter, Körpergröße, Gewicht etc. spielen hingegen keine Rolle, schließlich ist das Ganze kein Model-Wettbewerb.

Für die Geschichten zu deinen Bildern (siehe Frage 8) ist es wünschenswert, dass du wirklich aus einer gewissen Überzeugung heraus ungepierct und untätowiert bist. Eine Nadelphobie als alleiniger Grund mag zwar nachvollziehbar sein, wäre für den textlichen Part aber etwas zu wenig.

2. Wie viele Bewerberinnen werden bei der Auswahl berücksichtigt?

Geplant sind 15 individuelle Portraits. Übrigens werden auch noch einige prominentere Persönlichkeiten gezielt angefragt. Die Zahlen sind aber nur ein Richtwert und können im Laufe des Projektes noch nach oben korrigiert werden. Du bekommst jedenfalls eine Nachricht von uns sobald du ausgewählt wurdest.

3. Wann und wo findet das Foto-Shooting statt?

Nach der Bewerbungsphase geht es los, also wahrscheinlich Mitte November. Die Termine werden wir gemeinsam vereinbaren. Stattfinden wird das Shooting im Raum Koblenz.

4. Gibt es eine Aufwandsentschädigung?

Ja. Wir können zwar speziell für diejenigen, die eine weitere Anfahrt haben, nicht die kompletten Reisekosten übernehmen, jedoch pauschal 50€ Aufwandsentschädigung bezahlen. Und natürlich bekommst du zum späteren Zeitpunkt ein Freiexemplar des fertigen Bildbandes. Nicht zu vergessen: Das Foto-Shooting ist komplett kostenfrei.

5. Was wird von mir fotografiert und was davon später veröffentlicht?

Du bestimmst in erster Linie was und wie du dich zeigen möchtest – schließlich sollst du dich beim Shooting wohlfühlen, denn nur so können schöne Aufnahmen entstehen. Im Bildband geht es zum einen um den Aspekt des “Ungepiercten”; dabei steht das Gesicht im Mittelpunkt. Zum anderen geht es um untätowierte Haut im Allgemeinen, und da gibt es keinerlei Einschränkungen. Aber: Es ist definitiv nicht unsere Absicht, dass ein Bildband der Aktfotografie entsteht.

Im Anschluss an das Shooting schauen wir uns die Bilder gemeinsam an und was letztlich veröffentlicht wird, darfst du selbstverständlich mitentscheiden.

6. Kann ich mich auch gemeinsam mit einer Freundin fotografieren lassen?

Das ist grundsätzlich möglich, genauso gut kannst du dich auch mit jemandem aus deiner Familie (Mutter, Tochter, Schwester, Tante, Oma etc.) oder – wenn es für die Geschichte relevant ist – mit deinem Partner bzw. deiner Partnerin fotografieren lassen. Am besten sprechen wir das vorher in Ruhe ab.

7. Wäre es auch möglich, sich mit selbst gemachten Fotos zu beteiligen?

Auch das wäre eine Option – vor allem dann, wenn du dich in einer Zeitreihe über die vergangenen Jahre bzw. Jahrzehnte portraitieren lassen möchtest.

8. Besteht der Bildband nachher nur aus Fotos?

Nein. Genauso wichtig sind die Geschichten, die hinter den Bildern stecken. Und das bedeutet für dieses Projekt auch, was deine Motivation ist, “ungestochen” durchs Leben zu gehen. Deshalb werden wir mit dir zusätzlich ein kurzes Interview führen. Alternativ darfst du selbstverständlich einen eigenen Text verfassen.

Abgerundet wird der Bildband mit zusätzlichen Hintergrund-Infos und einigen Gastbeiträgen, lass dich einfach überraschen…

9. Wer sind “wir”?

Wir, das sind die beiden Fotografinnen Alicja und Joanna Sionkowski aus Koblenz (www.alicja-im-photoland.de) und der Autor Dominik Böckling.

10. Was ist das Ziel des Projektes? Oder: Was soll das Ganze überhaupt?

Die Antwort ist ziemlich einfach: Ein solcher Bildband existiert bislang noch nicht und das stellt unseres Erachtens eine echte (Markt-)Lücke dar. Ob er ein Bestseller wird, wissen wir natürlich nicht, doch eine Sache hat uns zusätzlich angespornt: In der heutigen Zeit gibt es genügend Plattformen für Menschen, die aus Überzeugung tätowiert und/oder gepierct sind und sich damit präsentieren wollen. Für die überzeugten “Ungestochenen” anscheinend nicht, und das soll sich hiermit ändern. Die ersten Reaktionen auf das Projekt haben schon gezeigt, dass es offensichtlich genug Interesse gibt.